Im Gegensatz zum sogenannten Tautliner  siehe Bild wird beim Edscha-Aufbau  beim Öffnen der Plane das Dach zusammen mit beiden Seiten nach vorne oder hinten geschoben. Dies ermöglicht ein besonders einfaches Be- und Entladen, insbesondere mit Krananlagen und bei beschränkter Höhe, z. B. in Lagerhäusern.

 

Der Sattelauflieger als Tautliner ist nicht mit Bordwänden, sondern mit einer seitlichen sogenannten Gardinenplane (auch Seitenvorhang genannt) oder einer Plane (Spannplane) links und rechts ausgestattet. Diese lässt sich leicht und schnell durch die oberen kleinen Rollen aufschieben bzw. öffnen. Festgezurrt bzw. verspannt wird sie an den Seiten mit kleinen Spanngurten (Spannschnallen) am unteren seitlichen Aufliegerboden, wobei diese mit Hilfe von Haken in eine Schienenkante greifen. Die in die Dachkonstruktion des Sattelaufliegers befestigte Laufschiene ist gleichzeitig der obere Dachrahmen. Häufig wird der Sattelauflieger mit einem faltbaren Dach versehen, das mit einer Stange wie ein Schiebedach aufgeschoben werden kann. Die Dachkonstruktion ist vorne mit der festen Stirnwand verbunden, und der obere längliche Aluminiumrahmen hat rund drei bewegliche Rungen, die am Dachträger verbunden sind und der Dachkonstruktion die erforderliche Stabilität geben. Der hintere starre Türrahmen ist oben ebenfalls mit dem Aufliegerdach verbunden. An ihm werden die zwei festen Aluminiumtüren gehalten. Die Ladefläche eines Tautliners besteht im Aufbau zumeist aus einem stabilen Holzfußboden, entweder konventioneller Art mit Holzbohlen, oder neuerdings zumeist aus mehrschichtigen, verleimten Siebdruckplatten.